Vision

Das Ziel des EESI 2020-Projektes was es, das Konzept des Energiespar-Contracting (ESC, engl. Energy Performance Contracting, EPC) über die Pilotphase hinauszuführen und die flächendeckende Umsetzung von ESC-Projekten voranzutreiben – mit dem Fokus auf neun Zielregionen.

ESC hat sich bereits als ein sehr effizientes Instrument zur Energieeinsparung in Kommunen und Regionen bewährt. Systematisch und strategisch jedoch wurde es seinerzeit nur in wenigen Programmen umgesetzt, so zum Beispiel im Rahmen von RE.FIT  (in Großbritannien) oder der Berliner Energiesparpartnerschaften.

Mittelfristig sollte jede Kommune ESC als Umsetzungshilfe für Energiesparmaßnahmen nutzen können: z.B. bei umfassenden Modernisierungsprojekten von Liegenschaften und auch über den Gebäudesektor hinaus, zum Beispiel für die Straßenbeleuchtung. Das EESI 2020-Projekt hat dazu beigetragen, ESC als ein Standardinstrument für Energieeffizienz zu etablieren und dass jährlich drei Prozent der öffentlichen Gebäude einer energetischen Sanierung unterzogen werden. Dieses Ziel konnte durch strategische und langfristige ESC-Programme in den Fokusregionen – sowie durch die Ausbildung und Training von Beratern erreicht werden. Dabei konnte es sich sowohl um Energieagenturen handeln als auch um selbstständige Berater, die im Zuge der EESI 2020-Schulungen und Follow-up-Aktivitäten erhalten haben. Jeder potenzielle Kunde kann nun die Unterstützung durch einen erfahrenen ESC-Berater nachsuchen.

Im Rahmen von EESI 2020 wurde eine Wissensdatenbank erstellt, in der diejenigen ESC-Werkzeuge und -Verfahren zur Verfügung stehen, die sich in den EU-Mitgliedstaaten bewährt haben. Darüber hinaus sollen bis 2020 mehr als 100 Großstädte als ESC-Vorreitern in Europa etabliert sein die dann ESC kontinuierlich und systematisch einsetzen.

Schließlich werden die Partner von EESI 2020 auch nach Abschluss des EESI 2020-Projektes  weitere ESC-Projekte selbst initiieren. Motivation genug gibt es: Man geht davon aus, dass von ca. 150 ESC-Vorhaben mit einer potenziellen Gesamtinvestitionssumme von ungefähr 150 Millionen Euro und Primärenergieeinsparungen in Höhe von 53,000 Äquivalenten in Tonnen Öl, eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von 116.000 Tonnen CO2 pro Jahr bis 2020 europaweit realisiert werden können.

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